QMS / Zentrallaboratorium

QMS

QMS steht für Qualitätsmanagementsystem und bedeutet die bewusste Entscheidung der Apotheken für eine freiwilligen Selbstüberprüfung der Qualität. Ziel ist es Arbeitsabläufe zu strukturieren und deren gleichbleibende Qualität zu garantieren aber auch die Qualität von Produkten und Dienstleistungen zu sichern. Die Überwachung der Selbstüberprüfung übernimmt die Apothekerkammer Westfalen-Lippe. Seit Februar 2013 ist die Kur-Apotheke zertifiziert und unterzieht sich einer jährlichen Nachprüfung.

Zentrallaboratorium

Als Kompetenzzentrum für Analytik und Qualitätskontrolle führt das Zentrallaboratorium zur Unterstützung der Apotheken bei der Qualitätssicherung ihrer Dienstleistungen Ringversuche zu Blutuntersuchungen, Rezepturen, Wasserqualität und Hygienestandards durch. Entscheidend ist, dass durch die Qualitätssicherung aller Arbeitsschritte optimale Voraussetzungen geschaffen werden. Individuell angefertigte Arzneimittel (Rezepturen) sind unverzichtbar, wenn keine Fertigarzneimittel in geeigneter Dosierung oder mit gewünschten Eigenschaften zur Verfügung stehen. Die Ringversuche werden einmal jährlich durchgeführt. Die anschließend ausgestellten Zertifikate bescheinigen eine gute und gleichbleibende Qualität der Dienstleistungen. Die Kur-Apotheke nimmt seit vielen Jahren erfolgreich an diesen Versuchen teil.

Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Anders als beim Begriff „Arzneimittelsicherheit“, wo es um die Sicherheit des Arzneimittels geht, steht bei der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) die Organisation um das Arzneimittel im Vordergrund.

AMTS ist die Gesamtheit der Maßnahmen zur Gewährleistung des bestimmungsgemäßen Gebrauchs eines Arzneimittels. Damit wird eine optimale Organisation des Medikationsprozesses mit dem Ziel angestrebt, unerwünschte Arzneimittelereignisse insbesondere durch Medikationsfehler zu vermeiden und damit das Risiko für Patienten bei einer Arzneimitteltherapie zu minimieren.

Es kommt jetzt auf uns alle an!

Liebe Bad Berleburgerinnen, liebe Bad Berleburger,

die Infektionszahlen sind hoch, die Lage ist ernst. Es geht jetzt darum, dass wir
Verantwortung übernehmen. Verantwortung für uns und unsere Mitmenschen. Nur wenn wir
auch jetzt an einem Strang ziehen, können wir Schlimmeres verhindern. Viele von uns haben
am eigenen Leib erfahren müssen, was eine Corona-Infektion bedeutet. Oder sie haben es
bei einem geliebten Mitmenschen erleben müssen. Hinter jeder Infektion, hinter jeder Zahl in
den scheinbar so kühlen Statistiken steckt ein Schicksal – und oft ein Schicksalsschlag. Es
ist völlig unbestritten, dass uns die Corona-Pandemie viel Kraft gekostet hat – und weiterhin
kosten wird. Wir alle müssen und werden in der kommenden Zeit noch mit Einschränkungen
leben. Aber: Wir werden das gemeinsam schaffen. Weil Gemeinsamkeit in der Stadt der
Dörfer unsere große Stärke ist. Dieses Gefühl des Zusammenhalts können und müssen wir
uns nun vor Augen führen, auch wenn die Nerven manchmal blank liegen und wir das Wort
Corona echt nicht mehr hören können. Es geht längst nicht mehr nur um die Vielzahl von
Verordnungen, Verfügungen oder Gesetzen. Es geht darum, dass wir uns ein Herz fassen!
Es geht darum, dass wir uns und unser Handeln noch einmal selbst überprüfen. Aber: Es
geht auch darum, dass wir füreinander da sind. Das müssen wir alle tun:

• Abstand halten!
• Alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte vermeiden!
• Maske tragen!
• Quarantäne-Pflichten einhalten – uns und unsere Mitmenschen schützen!

In unserer schönen Stadt der Dörfer sind binnen kurzer Zeit zahlreiche Stationen für
Bürgertestungen entstanden – abrufbar im Internet unter https://bit.ly/32gloYg. Dieses
Angebot steht uns allen mindestens einmal wöchentlich kostenlos zur Verfügung.
Das sollten wir, wo immer möglich, nutzen! Es verleiht uns etwas Sicherheit und schützt uns und unsere
Mitmenschen dort, wo persönliche Kontakte unvermeidbar sind – deshalb appelliere ich
gemeinsam mit allen Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern, einer Vielzahl unserer
Unternehmen und nicht zuletzt mit der VAMED-Akutklinik:

Es kommt jetzt auf jede und jeden von uns an! Wir sitzen alle im selben Boot. Deshalb
müssen wir in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten, Solidarität zeigen und Abstand
halten. Wir wünschen uns, dass wir uns bald wieder persönlich begegnen.

Wir wissen aber nicht, wann es soweit ist.

Wir wissen bloß: Nur wenn wir an einem Strang ziehen, dann kann es uns gelingen.

Danke für Euren Beitrag.

Bleibt alle gesund!

Bernd Fuhrmann