Keuchhusten
(Pertussis) wird über die Atemluft
(Tröpfcheninfektion) übertragen.
Der Erreger besiedelt die Schleimhäute
der Atemwege und reizt zu quälenden
Hustenkrämpfen. Die auch
als Stickhusten bekannte
Erkrankung quält die Kinder
in Einzelfällen monatelang.
Sie kann als Komplikation
zu Lungen- und Gehirnentzündung
führen und begünstigt die Entwicklung
von Asthma.
Noch
immer sterben in Deutschland
Kinder an Keuchhusten.
Besonders
Säuglinge sind gefährdet,
da zwischen den Hustenattacken
lebensbedrohliche Atemstillstände
auftreten können.
Aus
diesem Grund ist die Keuchhusten-Impfung
zum frühestmöglichen Zeitpunkt
ab dem 3. Lebensmonat
empfohlen. Der heutige Impfstoff
kann in der Dreierkombination
mit Diphtherie und Tetanus gespritzt
werden und wird besser vertragen
als der früher übliche Lebendimpfstoff.
Die Grundimmunisierung umfasst
vier Impftermine entsprechend
dem Impfkalender
und sollte bis zum 15. Lebensmonat
abgeschlossen sein.
Eine
spätere Auffrisch-Impfung ist
nicht nötig.