Mit
dem Pen spritzt sich's leichter
Es ist schon lange her,
dass ein Injektionsgerät
in Größe und Form
eines Füllfederhalters
(englisch: pen) vorgestellt
wurde. Damit haben die täglichen
Insulin-Injektionen ihren
Schrecken verloren. Diese
modernen Spritzhilfen
erlauben vor allem älteren
Menschen mehr Selbständigkeit
und Lebensqualität.
Ein großes Angebot verschiedener
Hersteller macht es möglich,
dass jeder Diabetiker den
für seine persönlichen
Bedürfnisse geeigneten
Pen wählen kann.
Ihr Arzt kann Ihnen diesen
Pen auf Rezept verordnen.
Allen
Geräten gemeinsam ist,
dass sie die für den
Umgang mit Spritze und Insulin-Ampulle
erforderlichen Arbeitsschritte
umgehen.

Mit
einem Pen kann man:
eine
Injektion überall durchführen
unauffällig
spritzen
Aufziehfehler
vermeiden
zuverlässig
Insulin an den Körper
abgeben
Zeit
sparen

Weitere
Vorteile des Pens:
Auch
sehbehinderten oder
völlig erblindeten
Diabetikern
wird mit dem Insulin-Pen zuverlässiges
Spritzen ermöglicht.
Es
gibt Pens mit besonders guter
Ablesbarkeit der eingestellten
Insulinmenge, solche
mit einer Abgabe in
unterschiedlichen
Dosierschritten von
einer bis zwei Einheiten pro
Klick,
seit kurzem auch ein Pen für
Dosierschritte von 0,5 Einheiten
(für Kinder).
Und
es gibt den Einmal-Pen.
Er ist vorgefüllt mit
der benötigten
Insulinsorte. Lediglich die
Nadel mussvor jeder Injektion
ausgewechselt
werden. Der Vorgang des Patronenwechsels
entfällt also - einfacher
geht's nicht mehr!

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So
wird's gemacht: |
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Trübes
Insulin zunächst
durch Schwenken
oder Rollen des
Pens durchmischen (mindestens 20-mal). |
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Funktionsprobe:
die kleinste Dosis
bei senkrecht
gehaltenem Pen
in die Luft spritzen.
Damit wird auch
eine eventuell
vorhandene Luftblase,
die durch Temperaturschwankungen
entstehen kann,
entfernt. |
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Die
erforderlichen
Einheiten werden
durch Drehen des
Dosierknopfes
eingestellt. |
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Eine
Desinfektion der
Hautstelle ist
nicht erforderlich. |
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Nicht
immer an die gleiche
Stelle spritzen.
Die Insulin-Injektionsstellen
sollten regelmäßig
gewechselt werden.
Geeignet sind
die Haut am Bauch,
am Gesäß
oder an den Oberschenkeln.
Am besten ist
ein Spritzplan. |
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Mit
einer Hand eine
Hautfalte abheben,
mit der anderen
den Einstich durchführen.
Dabei werden die
eingestellten
Einheiten durch
Drücken des
Knopfes oder Betätigen
des Schiebers
injiziert. |
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10
Sekunden warten,
dann die Nadel
herausziehen -
so lässt
sich vermeiden,
dass Insulin aus
dem Einstichkanal
zurückfließt,
was die gespritzte
Dosis verringern
würde. Anschließend
den Tupfer auf
die Einstichstelle
drücken. |
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Den
Pen, den Sie gerade
benutzen, bewahren
Sie am besten
am Körper
auf. Dort ist
eine gleich bleibende
Temperatur gewährleistet.
Noch unbenutzte
Patronen sind
am besten im Gemüse-
oder Butterfach
des Kühlschrankes
bei 2-8 °C
aufgehoben. Einmal
gefrorenes oder
über 40 °C
warm gewordenes
Insulin (bei Urlaubsreisen
dran denken!)
ist unbrauchbar! |
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Was
gibt es noch zu beachten?
Noch
nicht geleerte Patronen spätestens
nach vier Wochen
austauschen,
bei Temperaturen von über
30 °C schon
nach
der Hälfte der Zeit.
Insulin ist ein Eiweißmolekül,
das bei
Zimmertemperatur
nur begrenzt haltbar ist.