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DIABETICA
    : : : DIABETES MELLITUS - Der Pen - Insulin-Injektionsgerät : : :

DIABETICA
Liebe Diabetiker!
Das sind Ihre Seiten!

Mit diesem Online-Angebot werden Sie nun auch im Internet ständig über Neuigkeiten rund um Ihre Gesundheit und unsere Apotheke informiert.


Der Pen - Insulin-Injektionsgerät

Links zum Thema "Diabetes mellitus"


Mit dem Pen spritzt sich's leichter

Es ist schon lange her, dass ein Injektionsgerät in Größe und Form eines Füllfederhalters (englisch: pen) vorgestellt wurde. Damit haben die täglichen Insulin-Injektionen ihren Schrecken verloren. Diese modernen Spritzhilfen erlauben vor allem älteren Menschen mehr Selbständigkeit und Lebensqualität. Ein großes Angebot verschiedener Hersteller macht es möglich, dass jeder Diabetiker den für seine persönlichen Bedürfnisse geeigneten Pen wählen kann.

Ihr Arzt kann Ihnen diesen Pen auf Rezept verordnen.

Allen Geräten gemeinsam ist, dass sie die für den Umgang mit Spritze und Insulin-Ampulle erforderlichen Arbeitsschritte umgehen.


Mit einem Pen kann man:

eine Injektion überall durchführen

unauffällig spritzen

Aufziehfehler vermeiden

zuverlässig Insulin an den Körper abgeben

Zeit sparen


Weitere Vorteile des Pens:

Auch sehbehinderten oder völlig erblindeten Diabetikern
wird mit dem Insulin-Pen zuverlässiges Spritzen ermöglicht.

Es gibt Pens mit besonders guter Ablesbarkeit der eingestellten
Insulinmenge, solche mit einer Abgabe in unterschiedlichen
Dosierschritten von einer bis zwei Einheiten pro Klick,
seit kurzem auch ein Pen für Dosierschritte von 0,5 Einheiten
(für Kinder).

Und es gibt den Einmal-Pen. Er ist vorgefüllt mit der benötigten
Insulinsorte. Lediglich die Nadel mussvor jeder Injektion ausgewechselt
werden. Der Vorgang des Patronenwechsels entfällt also - einfacher
geht's nicht mehr!

So wird's gemacht:
Trübes Insulin zunächst durch Schwenken oder Rollen des Pens durchmischen (mindestens 20-mal).
Funktionsprobe: die kleinste Dosis bei senkrecht gehaltenem Pen in die Luft spritzen. Damit wird auch eine eventuell vorhandene Luftblase, die durch Temperaturschwankungen entstehen kann, entfernt.
Die erforderlichen Einheiten werden durch Drehen des Dosierknopfes eingestellt.
Eine Desinfektion der Hautstelle ist nicht erforderlich.
Nicht immer an die gleiche Stelle spritzen. Die Insulin-Injektionsstellen sollten regelmäßig gewechselt werden. Geeignet sind die Haut am Bauch, am Gesäß oder an den Oberschenkeln. Am besten ist ein Spritzplan.
Mit einer Hand eine Hautfalte abheben, mit der anderen den Einstich durchführen. Dabei werden die eingestellten Einheiten durch Drücken des Knopfes oder Betätigen des Schiebers injiziert.
10 Sekunden warten, dann die Nadel herausziehen - so lässt sich vermeiden, dass Insulin aus dem Einstichkanal zurückfließt, was die gespritzte Dosis verringern würde. Anschließend den Tupfer auf die Einstichstelle drücken.
Den Pen, den Sie gerade benutzen, bewahren Sie am besten am Körper auf. Dort ist eine gleich bleibende Temperatur gewährleistet. Noch unbenutzte Patronen sind am besten im Gemüse- oder Butterfach des Kühlschrankes bei 2-8 °C aufgehoben. Einmal gefrorenes oder über 40 °C warm gewordenes Insulin (bei Urlaubsreisen dran denken!) ist unbrauchbar!


Was gibt es noch zu beachten?


Noch nicht geleerte Patronen spätestens nach vier Wochen
austauschen, bei Temperaturen von über 30 °C schon
nach der Hälfte der Zeit.
Insulin ist ein Eiweißmolekül, das bei
Zimmertemperatur nur begrenzt haltbar ist.


Den Pen nicht direkt dem Sonnenlicht oder
anderen Wärmequellen aussetzen!


Patronen mit verfärbtem Normalinsulin bzw. mit ausgeflocktem,
verklumptem Misch- oder Basalinsulin sofort ersetzen - derartig
verändertes Insulin ist unbrauchbar!


Wenn auch nicht jeder unbedingt einen Pen benötigt - für viele ist er doch nützlich und eine große Erleichterung bei der Stoffwechselführung; für manche sogar unverzichtbar.

Gerne erklären wir Ihnen in Ihrer Apotheke die unterschiedlichen Modelle, den Umgang und üben die Handhabung mit Ihnen.

Alles, was Sie zum Spritzen benötigen, erhalten Sie bei uns!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


Link-Tipp


Aktion Diabetes

Qualitätszirkels der niedergelassenen Diabetologen in Siegen-Wittgenstein und den angrenzenden Gebieten.

Deutscher Diabetikerbund

Größte Selbsthilfeorganisation für Diabetiker in Deutschland.

Diabetes-Risiko – Die "Aufklärungs-Seite"

FINDRISK - der neue Diabetes Risiko-TestSeit Anfang 2007 bietet die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) einen neuen und verbesserten "Diabetes-Risikocheck" an. Er beruht auf dem finnischen "FINDRISK-Fragebogen" und wurde für deutsche Verhältnisse evaluiert. Mit acht Fragen kann so jeder sein individuelles Risiko bestimmen, in den nächsten zehn Jahren an Typ 2 Diabetes zu erkranken. Im Gegensatz zu seinen Vorläufern bietet der Test zudem eine individuelle Auswertung sowie Handlungsempfehlungen. Ergänzend dazu ist der Zugriff auf eine große Datenbank gegeben. Sie gibt Auskunft über Diabetes-Schwerpunkt-Praxen, Diabetes-Zentren und kompetente Apotheken in der Nähe des Wohnortes.

Diabetes-World

Informationen und Tipps rund um das Thema Diabetes mellitus.
Die Initiative diabetes-world wird getragen und wissenschaftlich unterstützt von Aventis Pharma Deutschland GmbH und Roche Diagnostics.

 

Bei Fragen und Anregungen nutzen Sie bitte den direkten Draht via eMail.

 
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