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Übersicht: Neue Apotheken Illustrierte (15. Mai 2012)
Medikamente im Sommer richtig lagern
Diabetiker: Mai-Bowle für Diabetiker
Gesunde Reise: Fern ohne Weh
Medikamente im Sommer richtig lagern
Die richtige Lagerung von Arzneimitteln ist während der Sommermonate besonders wichtig. Denn Hitze kann die Wirkung beeinträchtigen. Wie man im Sommer mit Medikamenten richtig umgeht, erklärt Apotheker Ronald Schreiber, Präsident der Landesapothekerkammer Thüringen, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2012.
Nicht immer sieht man, wenn die Hitze Arzneimitteln schadet. Werden zum Beispiel Asthmasprays in der direkten Sonne gelagert, heizen sie sich stark auf. »Das verändert ihre Dosiergenauigkeit und damit die Wirksamkeit«, erklärt Schreiber. Anders sieht es beispielsweise bei Zäpfchen aus. Sie schmelzen bei längerer Sonneneinstrahlung. Sind sie einmal weich geworden, dürfen sie auch nach dem Abkühlen nicht mehr verwendet werden. Schreiber rät deshalb seinen Kunden: »Wenn ein Arzneimittel anders aussieht als gewöhnlich oder erwartet, sollten Patienten vor der Anwendung ihren Apotheker um Rat fragen.«
Bei manchen Medikamenten heißt es nicht nur »Raus aus der Sonne!«, sondern sie müssen sogar kühl gelagert werden. Das betrifft zum Beispiel Insuline für Diabetiker oder Biologicals, moderne Medikamente für Rheumatiker. »Vorräte sollten in einem Kühlbehälter mitgenommen werden. Darauf achten, dass das Medikament keinen direkten Kontakt zu den Kühlelementen hat. Das Medikament könnte sonst einfrieren und damit seine Wirkung verändern«, weiß der Fachmann.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte (15.05.2012)
Internet: www.nai.de

Diabetiker: Mai-Bowle für Diabetiker
Sommer-Zeit ist Bowle-Zeit. Bowlen mit Waldmeister, Früchten oder Minze schmecken nicht nur erfrischend lecker, sondern verbreiten auch prickelnde Partylaune. Auf diesen Genuss brauchen auch Diabetiker nicht verzichten. Die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten hat in der aktuellen Ausgabe vom 15. Mai 2012 die besten Rezepte für Diabetiker zusammengetragen.
Wer sich mit kleinen Mengen Alkohol begnügt und diese zudem zum Essen genießt, braucht als Diabetiker keine Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Als Faustregel gilt: Zwei Gläser Bier, Wein oder Bowle für Männer oder jeweils ein Glas für Frauen belasten die Leber nicht übermäßig und beeinflussen den Blutzuckerspiegel nur unerheblich. Das sind 20 Gramm für Männer und für Frauen die Hälfte.
Besonders Diabetiker, die Insulin spritzen, sollten wissen, dass Alkohol den Blutzuckerspiegel empfindlich durcheinanderwirbeln kann. Die Abbauprodukte des Alkohols lassen nämlich den Blutzuckerspiegel langsam sinken. Dadurch besteht die Gefahr einer Unterzuckerung. Deshalb sollten Diabetiker gegensteuern und Alkohol immer zusammen mit Kohlenhydraten aufnehmen, also zum Beispiel parallel Salzstangen knabbern. Achtung: Ausgiebiges Tanzen verstärkt die Gefahr einer Unterzuckerung noch. Sportliche Bewegung macht den Körper insulinempfindlicher und lässt den Blutzuckerspiegel fallen.
Je nach Alkoholmenge kann es bis zu 15 Stunden dauern, bis der Stoffwechsel wieder normal arbeitet. Da der Blutzuckerabfall verzögert eintritt, können die Werte vor allem nachts auf ein kritisches Niveau sinken. Deshalb abends sicherheitshalber vor dem Schlafengehen immer noch den Blutzuckerspiegel messen. Bei Werten unter 150 mg/dl noch etwas essen. Idealerweise bieten sich lang anhaltende Kohlenhydrate an, wie etwa eine Scheibe Vollkornbrot mit Belag.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte (15.05.2012)
Internet: www.nai.de

Gesunde Reise: Fern ohne Weh
Mit einem ausreichenden Impfschutz und einer richtig ausgestatteten Reiseapotheke können Eltern und Kinder gesund in den Urlaub fahren und wieder heimkehren. Was konkret vor der Reise zu beachten ist, darüber informiert die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Mai 2012.
»Ob Wanderurlaub in der Heimat, Strandurlaub mit der Familie oder Fernreise ans andere Ende der Welt: Darauf sollten sich Reisende gezielt vorbereiten«, rät Apotheker Mathias Arnold, Vorsitzender des Apothekerverbands Sachsen-Anhalt, der sich auf reisemedizinische Themen spezialisiert hat. So sind die Apotheker beispielsweise die richtigen Ansprechpartner, um sich über notwendige Impfungen zu informieren. Die Erfahrung zeigt: Bei einem anstehenden Urlaub in tropische und subtropische Länder denken viele Reisende zwar an exotischere Impfungen wie Cholera oder Gelbfieber. Alltägliche Impfungen wie Tetanus, Diphtherie, Kinderlähmung und Keuchhusten stehen dagegen weitaus seltener auf der Vorbereitungsliste. Auch wer in Europa oder anderen Ländern die schönsten Wochen des Jahres verbringt, sollte gegen vermeintliche Alltagskeime wie Tetanus und Co. gerüstet sein. »Idealerweise lassen sich Kunden zwei Monate vor Reiseantritt beraten«, sagt Arnold. Aber auch Last-Minute-Urlaubern kann der Apotheker noch den ein oder anderen Tipp mit auf den Weg geben.
Neben Impfungen ist die gut sortierte Reiseapotheke ein Garant für den perfekten Urlaub. Was hineingehört, hängt vom Reiseziel, aber auch von der Art des Urlaubs ab. »Besonders bei Fernreisen müssen Reisende mit einer schlechteren medizinischen Infrastruktur rechnen. Zudem sind in einigen Ländern, wie etwa in Südostasien oder Afrika, Arzneimittelfälschungen weit verbreitet«, warnt Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Arzneimittel der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Er plädiert deshalb dafür, die Reiseapotheke unbedingt in Deutschland zusammenstellen zu lassen.

Quelle: Neue Apotheken Illustrierte (15.05.2012)
Internet: www.nai.de
